Selbstversorgerhütte in Kühtai

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Pochersee

Mit kleineren Kindern, denen der Anstieg bis zum Wetterkreuz zu anstrengend ist, die sonst aber gut zu Fuß sind, lässt sich diese Wanderung, ähnlich wie der Seelesboden, in einem Halbtag problemlos durchführen. (Vergleiche Vorschlag 5). Man schlägt den Weg Richtung Ob. Issalm - Balbachalm ein, zweigt aber bei der Ruine der Oberen Issalm (keine Verpflegsmöglichkeit!) taleinwärts ins Wörgetal ab (Wegweiser "Wetterkreuz"). Nach kurzem Anstieg gelangt man zum kleinen Pochersee, der zwar kaum zum Baden taugt, aber durch seine idyllische Lage begeistert.
Der Pochersee hat seinen Namen wahrscheinlich von einem längst verfallenen "Pochwerk" ("Pochersee"), welches einst an seinem Ufer stand und mit einem Wasserrad betrieben wurde. In alten Zeiten, bis etwa zur Mitte des 17.Jhdt., wurde im Wörgetal Bergbau betrieben. Mühsam wurden die erzhaltigen Steine aus dem Fels gebrochen und in Ledersäcken über den Schnee bis zum Pochersee gezogen, wo sie vom Pochwerk zerkleinert wurden. Anschließend wurde das Erz mit Ochsengespannen ins Tal transportiert. Von diesen Ochsen hat auch der kleine Ort "Ochsengarten" zwischen Ötz und Kühtai seinen Namen. Das Hämmern des Pochwerkes ist längst verklungen, fast nichts erinnert mehr an die Mühen und Plagen der alten Bergleute. In den Jahren 2004/2005 wurde allerdings das ehemalige Knappenhaus an alter Stelle wiederaufgebaut und kann nach Absprache besichtigt werden.

Für den Rückweg gibt es mehrere Möglichkeiten. Am schnellsten kehrt man auf dem Weg zurück, auf dem man gekommen ist. Lohnend ist aber jedenfalls der Abstieg vom Pochersee über die Obere Issalm (wie der Aufstieg), dann aber weiter hinunter zur Unteren Issalm (ca. 30 min.). Von ca. Mitte Juni bis Mitte September ist diese Alm bewirtschaftet und eine gelungene Einkehr gegen Ende der Wanderung sicher. Man kann dort auch an Ort und Stelle produzierten Waldhonig kaufen. Von der Unteren Issalm folgt man ein kurzes Stück der Kühtaier Landesstraße aufwärts, zurück zum Parkplatz Mittergrathütte.

"Untere Issalm"

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